Am vergangenen Wochenende fanden in Prag die Czech Junior Open 2026 statt – eines der international am stärksten besetzten Nachwuchsturniere Europas. Mit dabei waren auch mehrere Talente aus Baden-Württemberg, die sich in einem großen internationalen Teilnehmerfeld präsentierten und wertvolle Turniererfahrung sammelten.

In der Altersklasse Mädchen U19 ging Alina Reißenauer an den Start. Nach einer Auftaktniederlage gegen die Polin Wiktoria Groszka zeigte sie in der Platzierungsrunde eine starke Reaktion und gewann ihr Match gegen Neya Forgáčová aus Tschechien souverän in drei Sätzen. Da ihre nächste Gegnerin nicht antrat, wurde Alina schließlich auf einem guten 17. Platz gewertet.
Bei den Mädchen U13 überzeugte Leonie Niefer mit einer insgesamt sehr soliden Turnierleistung und erreichte einen starken 6. Platz. Im Viertelfinale traf sie auf die Polin Matylda Sokól, der sie sich geschlagen geben musste. In den anschließenden Platzierungsspielen fand Leonie jedoch schnell zurück zu ihrem Spiel, gewann ihr nächstes Match klar in drei Sätzen und kämpfte sich bis ins Spiel um Platz fünf vor, das sie gegen Zara Yotova in drei Sätzen verlor.
In der Altersklasse Jungen U17 und U19 waren gleich drei Spieler aus Baden-Württemberg vertreten.
Alistair Mehne (U19) beendete das Turnier auf Platz 39, dicht gefolgt von Marco Sauter, der sich den 40. Rang sicherte. Im U17 Feld trat Mika Leuschner-Schalude an und zeigte eine kämpferisch starke Leistung. Nach einer knappen Auftaktniederlage gegen den Dänen Ollie Jepsen gewann Mika sein nächstes Match, musste sich anschließend in einem engen Fünf-Satz-Duell Jakub Novak geschlagen geben, entschied jedoch beide Platzierungsspiele für sich und belegte am Ende Platz 41.
Die BW-Spielerinnen und -Spieler präsentierten sich bei den Czech Junior Open 2026 in guter Form und konnten sich in einem hochklassigen internationalen Umfeld behaupten – eine wertvolle Standortbestimmung auf europäischer Ebene.
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