Guter Auftritt in Nürnberg: BW-Masters holen Edelmetall bei der DSEM!

Am vergangenen Wochenende wurde Nürnberg zum Zentrum der deutschen Squash-Senioren-Szene. Über 140 Teilnehmer kämpften bei der 48. Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaft (DSEM) um die Titel der Saison 2025/2026. Unsere Delegation aus Baden-Württemberg zeigte einmal mehr, dass mit dem „Ländle“ auf nationalem Parkett definitiv zu rechnen ist.

Melanie Kreisel holt Silber

Im Damenfeld, das in diesem Jahr Altersklassen-übergreifend ausgespielt wurde, vertraten Melanie Kreisel (1. SC Karlsruhe) und Karoline Diegelmann (Freiburger Stadt SC) unsere Landesfarben mit vollem Einsatz.

Melanie Kreisel (li) und die Siegerin Katrin Wirsching-Hepp (re) nach dem Damenfinale – Bild: DSQV – Lennard Jessen

 

Kreisel marschierte mit vier souveränen Siegen bis ins Finale. Dort verlor sie mit 0:3 gegen Katrin Wirsching-Hepp aus München. Dennoch konnte sie im Anschluss zufrieden mit ihrer Leistung an diesem Wochenende sein.
Diegelmann kämpfte sich durch eine starke Gruppe und beendete das Turnier auf einem guten 8. Platz.
Der Herren-55 „Power-Block“: Taubertal, Ulm und Scharnhausen

Das Feld der Herren 55 war eines der am stärksten besetzten Turnierfelder. Hier zeigten unsere Spieler beeindruckende Moral und Teamgeist:

1. SRC Taubertal: Ulrich Wörner, an Position 2 gesetzt, marschierte souverän durch die ersten Runden, musste sich aber im Viertelfinale dem späteren Vizemeister Andreas Omlor geschlagen geben. Omlor erwies sich an diesem Wochenende als „Taubertal-Schreck“, da er bereits eine Runde zuvor Sven Reiter besiegt hatte. In den Platzierungsspielen zeigten beide Kämpferherz: Wörner sicherte sich den 7. Platz, während Sven das Turnier auf dem 12. Platz beendete.
1. Ulmer SC: Dirk Denzau lieferte die spannendsten Krimis des Wochenendes. Nach einer hauchdünnen Viertelfinal-Niederlage (12:14 im fünften Satz!) gegen Thomas Dörnhof vom SC Aplerbeck bewies er Nervenstärke und erkämpfte sich in einem weiteren 5-Satz-Krimi gegen Stephan Milardovic (SC Aplerbeck) somit den 5. Platz. SeinTeamkollege Andreas Fauland belegte in dem starken Feld Rang 21.
TSV Scharnhausen: Carsten Doil marschierte nach dem Achtelfinale mit drei Siegen in Folge durch die Platzierungsrunde und sicherte sich einen starken 9. Platz.
Weitere Highlights & Medaillen
Herren 70: Gerard Sidoun (Freiburger Stadt SC) pflügte mit vier 3:0-Siegen durch das Feld und holte verdient Silber. Nur im Finale musste er sich dem Deutschen-Einzel-Rekordsieger Alan Hathway geschlagen geben.
Herren 60: Thomas Schroers (SC Wiesloch) sicherte sich nach einem starken Turnier Bronze (3. Platz). „Newcomer“ Jürgen Schneider (1. SC Karlsruhe) überraschte als ungesetzter Spieler mit Platz 11.
Fazit & Ausblick

Das Fazit fällt positiv aus: Mit einer kompakten Delegation hat Baden-Württemberg eine gute Effizienz an den Tag gelegt und gleich mehrere Medaillen sowie Top-Platzierungen eingefahren. Mit etwas Glück wären weitere bzw. höhere Podestplatzierungen möglich gewesen.

 Die Ergebnisse des Wochenendes finden sich hier.

Gruppenbild vieler Podestplatzierter bei den DSEM 2026 zusammen mit DSQV-Vizepräsidentin Masters Störte Becker (re) – Bild: DSQV – Lennard Jessen

„Für das nächste Jahr haben wir ein klares Ziel: Wir wollen die Meldezahl aus dem „Ländle“ deutlich steigern! Insbesondere bei den Damen ist noch viel Luft nach oben. Wir möchten 2027 mit einer schlagkräftigen Truppe in allen Altersklassen anrücken. Die DSEM ist nicht nur sportlicher Wettkampf, sondern das Herzstück unserer Masters-Community.

Daher wäre es schön, wenn wieder möglichst viele Spieler:innen aus dem „Ländle“ dabei wären. Der Termin wird zu Beginn der Saison 2026/2027 bekannt gegeben.“, so Kreisel.

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